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Eine Kurzgeschichte aus dem Land der Kurzgeschichten:
Adressat unbekannt (address unknown) von Kressmann Taylor
ich habe auch die englische Version gelesen, aber abgesehen davon, daß der Druck entsetzlich billig war (online bestellt) ist die deutsche Übersetzung von Dorothee Böhm so phantastisch, daß dort für mich die Spannung noch viel stärker rüberkam.
Ich schreibe hier nicht weiter über das Buch, denn man sollte einfach lesen, das dauert keine Stunde, und erst danach ein Vor- bzw Nachwort. In meiner Ausgabe gibt es nur ein Nachwort und einen Text auf dem rückseitigen Deckel, und genau dort gehört es hin. Denn wenn man vorher die Zusammenfassung und Entstehungsgeschichte liest, verliert der Text von seiner unglaublichen Dichte. Der Text selber sagt alles, und das in unglaublicher Kürze. Jedes Nachwort verwässert es nur und kann nicht mithalten mit der Geschichte.
In diesem Sinne:
Entspannen, offen sein, lesen und nachwirken lassen.